Altes Griechenland und Lost Places

Jetzt erzähl ich Euch aber mal wieder was die letzten Wochen, außer der neuen Toilette, so los war. Im Großen und Ganzen genießen wir gerade unser Leben bei tollem Wetter in einem tollen Land. Wir haben tolle neue Menschen aus Österreich kennengelernt mit denen wir schon wandern waren und mit denen wir jetzt hier auf den Peloponnes ein paar Tage zusammen verbracht haben. Schön war’s mit Euch, Yvonne, Cello, Vincenz und Loris.

Davor sind wir über die Berge nach Delphi gefahren und haben uns die Reste vom Tempel des Apollo angeschaut. Die griechische Vergangenheit ist unglaublich beeindruckend und hier an sehr vielen Stellen sichtbar.

Wettermäßig ging es uns bis jetzt perfekt. Es ist immer noch „kurze Hosen“ Wetter und wir baden noch fast jeden Tag. Das Wasser hat noch angenehme Temperaturen, aber so langsam braucht man auch mittags manchmal einen Pulli. Aber Mitte November wollen wir uns darüber nicht beklagen.

 

Unsere Wanderung mit der österreichischen und einer schweizer Familie in das schöne Bergdorf Milies. 15 km waren es am Ende bergauf, bergab. Und alle Kinder sind tapfer mitgelaufen.

 

Früchte vom Erdbeerbaum. Süß, aber sonst eher geschmacklos.

 

 

Besuch in Delphi. Im antiken Griechenland galt es als der Nabel der Welt und ist vor allem durch das Orakel von Delphi bekannt.

 

Arachova, ein kleines Touridorf mit Skigebiet. Überall gab es Winterkleidung, Mützen und natürlich Skiausrüstungen zu kaufen. Hoffen wir mal dass der Schnee noch eine Weile auf sich warten lässt.

 

Das Theater von Epidauros hat eine unglaubliche Akustik. Wenn man unten im Kreis spricht, hört man es sogar in der obersten Reihe. Dazu gehörten mehrere Heilbäder und sowas wie ein Hotel. Wenn man bedenkt wie alt die Bauwerke sind ist es sehr beeindruckend. Das Theater ist zum Beispiel aus dem 4. Jahrhundert vor Christus.

 

Lost places, immer wieder spannend und interessant. Also nicht das antike Griechenland, sondern das Moderne, aber auch schon in die Jahre gekommene.

Vermutlich wurden hier früher Steine abgebaut und auf Schiffen abtransportiert.

 

Ein ehemaliges Hotel für Nudisten. Die Kirche machte in den Achtziger so Druck, dass sie schließen mussten. Wie lange es jetzt schon so leer steht konnten wir nicht genau rausfinden. Laut Internet etwa 1984, allerdings haben wir Unterlagen und Rechnungen bis Mitte der Neunziger im Hotel gesehen. Total spannend und gruselig, selbst der Außenbereich ist schon spannend.

 

Impressionen

 

2 Comments

  • Andrea Hamer

    16. November 2018 at 17:56

    Hallo ihr Lieben,
    eure WC-Geschichte war ja spannend und verständlich, aber was soll man dazu sagen? Zu euren neuen Erlebnissen möchte ich ganz kurz melden, superschöne Bilder, alle Kalender-oder Posterqualität. Geniesst eure Zeit, die geschichtlichen Impressionen und die spannenden Menschen vor Ort und unterwegs. Liebe Grüsse aus der Schweiz.
    Andrea

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    • freiundweg

      16. November 2018 at 18:10

      Hallo Schwesterherz,
      vielen Dank für Deinen Kommentar und das machen wir auf jeden Fall.
      Liebe Grüße an alle von uns fünf aus Griechenland.
      Nathalie

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