Unser Forster Wohnmobil

Jetzt leben wir schon zehn Monate in unserem Steve. Da wird es endlich mal Zeit ihn genauer vorzustellen. Ein Leben ohne ihn wäre für uns sehr komisch. Er ist unser Zuhause, unser Rückzugsort, unsere Küche, unser Bett, unser Ess-, Schlaf-, Wohnzimmer, unser Bad und vor allem auch unser Klo. Im eigenen Bett und auf der eigenen Toilette fühlt man sich einfach am wohlsten. Viele Langzeitreisende sind auch in Hotels und Ferienwohnungen unterwegs, aber das wäre irgendwie komisch für uns. Wir würden uns nur schwer so wohl fühlen, wie in den eigenen vier Wänden vom Womo. Es ist schön wenn man sein Zuhause einfach fast überallhin mitnehmen kann. Auch wenn der Platz begrenzt ist fühlt man sich wohl und hat  jeden Tag einen anderen Garten. Wir stellen unser Haus einfach an die schönsten Flecken die wir finden und sind dort daheim.

Aber genug gelabert, hier mal ein paar Grunddaten:

 

– Forster A699VB

– Fiat Ducato 2.3 Multijet 130 PS

– Baujahr 2015 (ehemaliges Mietfahrzeug)

– Länge 6,99m, Breite 2,35m, Höhe 3,05m

– Gewicht 3,5t

– 120l Frischwasser, 80l Abwasser, ca. 20l Gaswarmwasserboiler

– Kühlschrank 160l mit Gefrierfach

– 7 Sitz- und Schlafplätze – in Benutzung sind die zwei Stockbetten hinten und das Alkovenbett

– Gasheizung

 

Austattung

– Markise

– Rückfahrkamera

– Remise (Verdunklung Fahrerhaus)

– 4er Fahrradträger (mittlerweile weggebaut)

– Zwei befüllbare 11kg Alugasflaschen mit Filter (damit können wir an jeder Tanke LPG nachfüllen)

– Gaswarner

– Zwei große Dachfenster

– Luftfederung Hinterachse

– Toilette mit separater Dusche

 

 

Um unser Fahrzeug autark zu machen haben wir einiges umgebaut bzw. umbauen lassen:

– 300 Watt Solaranlage und Stromumwandler auf 230 Volt

– 2 x 120Ah Aufbaubatterie und eine Fahrzeugbatterie

– Filteranlage für das Frischwasser

– Nature’s Head Trockentrenntoilette

 

Bei Forster handelt es sich um die junge Marke von Eura Mobil und ist auch um einiges günstiger, aber natürlich auch nicht ganz so hochwertig. Wir wohnen jetzt seit etwa 300 Tagen im Womo und jeder Schrank und jede Schublade ist in Dauernutzung und täglichem Einsatz. Bisherige Verluste:  ein Fensteraufsteller ist abgebrochen und an zwei Schränken ist am Verschluss was kaputt gegangen. Sonst funktioniert alles wie es soll. Einzigstes wirkliches Manko sind die Sitzpolster an der Sitzgruppe. Die müssen wir irgendwann aufpolstern lassen, da die wirklich schon arg durchgesessen sind.

 

Unser Fazit zum Forsterwohnmobil ist also auf jeden Fall uneingeschränkt empfehlenswert. Der Fiat ist toll zu fahren und der Aufbau ist sicher einer der Besten für sein Geld. Ob Sommer oder Winter, man fühlt sich darin wohl.

 

 

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