Was geschieht in unserer Welt?

Bis vor einigen Jahren hat mich das Thema Politik null interessiert. 2015 habe ich aber angefangen mir selbst Fragen zu stellen, warum gewisse Dinge geschehen und warum nichts dagegen, sondern oft noch dafür gemacht wird. Viele werden jetzt denken, was will sie hier auf einem Reiseblog mit Politik? Das hat doch gar nichts miteinander zu tun. Doch! Bei uns schon. Es war einfach mit ein Grund warum wir unseren Radikalausstieg gemacht haben. Die Politik, das Gesundheitssystem, die Lebensmittelindustrie und das Schulwesen in Deutschland sind haarsträubend. Und dieses System wollten wir nicht weiter, mit unseren vielen Steuern die wir zahlen, unterstützen. Extrem? Ja vielleicht, aber warum nicht? Einige von Euch wissen jetzt ganz genau was ich meine, aber die meisten werden jetzt die Stirn runzeln und mich für total irre halten. Aber über diesen Punkt bin ich schon lange drüber.

Sicher ist eins, dieses System und das schnelle Leben in Deutschland macht krank. Ich glaube es gibt keinen unter euch, der nicht jemanden kennt, der Krebs oder eine andere schlimme Krankheit hat. Ist das normal?

Was ist überhaupt normal? Bei allem was ich in meinem Leben bisher gesehen und für mich gelernt habe, möchte ich nicht mehr normal sein. Die Normalen zerstören die Natur, die Normalen vergiften die Umwelt, die Normalen ziehen in den Krieg, die Normalen geben lieber Milliarden dafür aus eine Bank zu retten, als hungernden Kindern zu helfen. Es ist völlig normal monatlich automatisch Geld an eine Firma zu zahlen, die im Geld schwimmt und dann predigt man soll mit den Armen teilen. Es wird als normal angesehen wenn man seine Kinder nach Afghanistan, Mali oder sonstwohin in den Krieg schickt.

Nein! Als wir das alles einmal kapiert haben, wollten wir das nicht länger unterstützen. Wir wollen nicht normal sein, weil normal auf unserer Welt falsch ist. Es ist nicht normal Kriege zu führen. Was hat ein deutscher Soldat auf fremdem Boden mit einer Waffe zu suchen? Den Frieden bringen, meint ihr? Seit wann bringt man mit Waffen den Frieden. Ein Märchen dass man uns erzählt und wir einfach so hinnehmen. So wie so viele Sachen.

Fangt an zu hinterfragen, fangt an euch zu informieren und euch für Politik zu interessieren. Nehmt nicht alles einfach so hin, weil es halt so ist und schon immer so war. Es ist nicht leicht, aber es ist es wert.

Warum ich das jetzt hier schreibe? Weil es zu unserem Weg dazu gehört und vielleicht hilft es, und wenn vielleicht auch nur einem, Dinge zu hinterfragen. Und versteht mich nicht falsch, ich will niemandem auf den Schlips treten. Jeder soll sein Leben so leben wie er es für richtig hält. Aber es schadet manchmal nicht die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten und nicht alles nur hinzunehmen.

 

Keine Ahnung ob überhaupt jemand bis zum Schluss hier gelesen hat, auf jeden Fall haben wir vor uns hier in Portugal ein Grundstück zu kaufen und dann weiterzureisen. Warum hier? Das Land ist toll, Die Menschen sind toll, Aber vor allem kann man hier noch relativ frei nach seinen Wünschen leben und wird nicht überall von Gesetzen eingeschränkt. Es ist der westlichste Zipfel von Europa. Auch das ist gut, denn wenn es mal zu Auseinandersetzungen kommen wird, dann vermutlich nicht hier. Es krieselt auf der ganzen Welt. Und unser toller Verbündeter, die USA, hat einen psychopatischen Präsident an der Macht, der zu allem fähig ist.

Egal wie es auf der Welt weitergeht, Wir wollen unser Leben so leben dass es uns glücklich macht. Und das ist der wichtigste Punkt für uns alle.

Wenn ihr mir dazu etwas schreiben wollt, egal was, dann gerne unter Familie@freiundweg.de

 

2 Comments

  • Ruhelos

    7. Juni 2018 at 15:04

    Das hätte von mir geschrieben werden können…Nur habe ich den Absprung noch nicht geschafft…

    Ich lese gern hier weiter (bin hier das 1.Mal heute 🙂

    Lg

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    • freiundweg

      7. Juni 2018 at 15:08

      Hallo,
      Das freut uns. Wir freuen uns über jeden der uns begleitet und den wir ein bisschen inspirieren und motivieren können etwas zu ändern.
      Liebe Grüße aus dem regnerischen Spanien.
      Nathalie

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